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Pressespiegel

Im diesem Pressespiegel sehen Sie eine Zusammenstellung aktueller Presseberichte aus dem Bereich Ethno-Marketing

Die deutsche Presseagentur (dpa) startet türkisch-deutschen Nachrichtendienst, 28.12.2008, ethnomarketing-net

Die Entscheidung von dpa, einen türkischen Nachrichtendienst zu starten, zeigt, dass auch die Nachrichtenagenturen die gesellschaftliche Vielfalt und ihre wirtschaftliche, soziale, kulturelle und letztlich die mediale Bedeutung in Deutschland entdeckt haben, so der stellvertretende Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland Seref Erkayhan. Türkische Gemeinde ist sehr erfreut über diesen Schritt von dpa und hofft dass die anderen Nachrichten-Agenturen diesem richtigen Schritt folgen. Erkayhan weiter;Wir hoffen, dass der dpa mit einer differenzierten Berichterstattung zum Abbau diskriminierender Inhalte beiträgt und sich damit auseinandersetzt, damit die Interkulturalität und Vielfalt in der Gesellschaft zur selbstverständlichen Normalität in den Massenprogrammen der Medien wird. Dabei soll das dpa-Angebot nicht nur auf die Informationsinteressen türkischstämmiger Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zugeschnitten sein, sondern sich auch mit den gleichen Beiträgen an die Mehrheitsgesellschaft richten, damit ein Austausch durch Medien stattfindet.

Bekanntlich lebten dem Mikrozensus zufolge im Jahre 2005 rund 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Weiterhin ging die Studie davon aus, dass 2010 ca. 40% der Unter-Vierzigjährigen einen “Migrationshintergrund” aufweisen werden. Die höchste Anzahl von Menschen “nicht-deutscher” Herkunft stellen dabei die Menschen mit türkischer Herkunft. Diese Zahlen motivieren nicht nur zu einer gewachsenen medialen Sensibilität für Integration und Multikulturalität, sondern erwecken bei Medienanstalten auch handfeste ökonomische Interessen. So zwingt die Konkurrenz durch türkische Medien die Grundversorgungs-Sender und die Presse in Deutschland dazu, die türkischstämmigen Konsumenten in ihrem Angebot besser als bisher zu berücksichtigen.
Quelle: Türkische Gemeinde in Deutschland

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) startet im Frühjahr 2009 einen zweisprachigen Nachrichtendienst in türkischer und deutscher Sprache. Das Angebot mit zunächst täglich rund 50 Meldungen und Berichten ist auf die Informationsinteressen türkischstämmiger Bürger in Deutschland zugeschnitten. (…) Verschiedene Großstadtzeitungen und Rundfunkanbieter hätten ihr Angebot für Migranten bereits deutlich ausgeweitet und könnten nun durch den neuen Dienst auf noch mehr zielgruppengerechte Nachrichten und Themen zugreifen. Nach einem Erfolgreichen Start des Projektes in Berlin und NRW wird das Projekt nun bundesweit auf Ballungszentren wie Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart ausgeweitet. Das sind Regionen, wo viele türkischstämmige Menschen Leben.

SingStar Turkish Party, 26.11.2008, ethnomarketing.net

Sony Computer Entertainment bewirbt SingStar Turkish Party auf vaybee.de Sony Computer Entertainment bringt ab dem 2. November 2008 mit “SingStar Turkish Party” für PlayStation 2 erstmals ein Spiel-Erlebnis für die türkische Zielgruppe auf den Markt. Um SingStar Turkish Party in der jungen und attraktiven türkischen Bevölkerung in Deutschland aufmerksamkeitsstark zu präsentieren, wurde vaybee.de als Werbeplattform belegt. Die Kampagne startet am 23.10.2008 mit einem Editorial auf der Homepage und im Vaybee!-MusikChannel über “SingStar Turkish Party“. Auf der ebenfalls zweisprachigen Microsite für SingStar können Vaybee!-Nutzer über speziell hierfür entwickeltes MAFO-Tool abstimmen, auf welchen Song von SingStar Turkish Party sie sich am meisten freuen und am Singstar-Gewinnspiel teilnehmen. Als IAB-Werbeformat kommen Medium Rectangle, Skyscraper und Super Banner zum Einsatz. Hasim Kulmac von Vaybee.de freut sich über den neu gewonnenen Kunden aus dem Entertainment und Spiele-Bereich und sieht sich mit dem neuen Vaybee! auch für die Bereiche Handel, Telekommunikation, Reisen und Automobil gut aufgestellt.

SEAT VIP-Dolmus fährt in türkische Wohnzimmer, 03.11.2008, ethnomarketing-net

SEAT erweitert sein erfolgreiches Ethnomarketing-Projekt “SEAT spricht Türkisch” um ein ungewöhnliches TV-Format. Am 11. Oktober 2008 geht “VIP-Dolmus” (auf deutsch: “VIP-Sammeltaxi”) auf Sendung, eine unterhaltsame Talkshow der besonderen Art. Im Mittelpunkt steht dabei ein SEAT Alhambra in Taxi-Ausführung. Er bietet als rollendes Studio die Kulisse für Gespräche des Moderators Ali Yigit mit prominenten Fahrgästen aus der in Deutschland lebenden türkischen Gesellschaft, die unterwegs aufgezeichnet werden. “VIP Dolmus” ist auf 40 Folgen konzipiert und wird jeweils samstags und sonntags auf dem TV-Sender SHOW Türk ausgestrahlt, der allein in Deutschland rund 690.000 türkischsprachige Haushalte erreicht. Mit “SEAT spricht Türkisch” hat die spanische Marke bereits im Juli 2007 ein einzigartiges Projekt gestartet, das gezielt die 2,7 Millionen in Deutschland lebenden Menschen türkischer Herkunft anspricht. Neben einer Zielgruppen gerechten Werbekampagne in Print- und Radiomedien umfasst es auch entsprechend geschulte zweisprachige Verkaufsberater in den beteiligten Niederlassungen und Händlern.

“Durch unser Projekt ,SEAT spricht Türkisch‘ bietet SEAT türkischstämmigen Kunden einen Service, der ihren kulturellen und traditionellen Werten entspricht und unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringt”, so Rolf Dielenschneider, Geschäftsführer SEAT Deutschland GmbH. “Mit ,VIP Dolmus’ unterstützen wir ein TV-Format, das es in dieser Form weder in Deutschland noch in der Türkei bisher gab. Als neuer Bestandteil unseres Ethnomarketing-Konzepts wird es den stetig ansteigenden Bekanntheitsgrad unserer Marke bei den Deutschtürken und ihr Interesse an unseren modernen Modellen weiter erhöhen.” “Bei der Gewinnung türkischer Kunden spielt Fernsehen eine wichtige Rolle”, erläutert Bülent Bora, Geschäftsführer der ausführenden Agentur KOM Media & Marketing. “Das Fernsehen begleitet das Leben in den türkischen Haushalten den ganzen Tag. Mit seinem Engagement für die Sendung ,VIP Dolmus’ entspricht SEAT dem Bedürfnis der türkischen Zuschauer nach interessanter Fernsehunterhaltung und schafft durch die Beachtung kultureller Aspekte Vertrauen in der Zielgruppe.” “SEAT VIP Dolmus” wird ab 11. Oktober jeweils samstags und sonntags zwischen 17 und 18 Uhr (Wiederholungen jeweils dienstag- und donnerstagabends) auf SHOW Türk ausgestrahlt. Der Sender kann über Satellit Türksat sowie über das digitale Fernsehnetz empfangen werden.

Haribo macht auch Türken froh, 06.08.2008, ethnomarketing-net

Die Bonner Firma Haribo, bekannt durch ihre Weingummis, umwirbt jetzt auch die muslimische Zielgruppe und ganz besonders türkische Migranten. Da die herkömmlichen Weingummis oft Schweinegelantine enthalten, was für Moslems als unrein empfunden wird und verboten ist, hat Haribo die Lösung in garantiert “schweinefreien” Weingummis gefunden. Schon im Mai 2001 hat Haribo den türkische Süßwarenproduzenten Pamir Gida Sanayi A. S. übernommen und in muslimischen Ländern “schweinefreie” Weingummis im Sortiment geführt. Jetzt werden diese Weingummis in Deutschland auch besonders gekennzeichnet und finden als “Helal Haribo” besonders bei Türken große Beliebtheit.

Ob und wie sich die “schweinefreien” Fruchtgummis von den herkömmlichen “Haribo-Goldbären” im Geschmack unterscheiden, ein Geschmackstest wird es bald sicher zeigen. Zu finden sind die “Helal-Goldbären” übrigens auch in vielen türkischen Geschäften.

Bankamız - Deutsche Bank spricht türkisch, 05.07.2008, ethnomarketing-net

Die deutschtürkische Zielgruppe ist eine der Hauptzielgruppen des Ethnomarketing in Deutschland, da sie die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe ausmacht. Die direkte Ansprache der Deutschtürken ist daher aus wirtschaftlichen Gründen mit vielen Vorteilen verbunden. “Das Leben ist leichter, wenn es eine Bank gibt, der Sie vertrauen können, die Ihre Sprache spricht und Sie versteht. Eine Bank mit Leistungen und Produkten, die speziell auf ihre individuelle Lebenssituation zugeschnitten sind. Genau das ist nun möglich - mit Bankamız.” Auch die Deutsche Bank hat das Potential der Türken in Deutschland erkannt und bietet sowohl im Internet als auch in vielen Filialen ihre Dienste in türkischer Sprache an. Auf der Domain bankamiz.de (auf deutsch: unsere Bank) spricht die Deutsche Bank ihre Kunden wahlweise in türkischer und deutscher Sprache an.
Auch an Prämien für Neukunden oder Empfehlungen von Neukunden mangelt es nicht. Neben original Fussballtrikots großer türkischer Vereine gibt es Teekocher, Backgammonspiele, Küchenmaschinen oder Bücher über türkische Geschichte. Kunden erhalten auf Wunsch auch ihre Bankkarte oder Kreditkarte mit türkischen Motiven (Istanbul oder Nazar-Boncugu-Motive). Im türkischen Fernsehen und in türkischen Zeitungen wird diese Ethnomarketing-Kampagne beworben.

Samsung setzt auf Ethnomarketing, 20.06.2008, ethnomarketing.net

Interaktive Informationsfilme zu aktuellen Kameraneuheiten jetzt auch auf Türkisch Die Samsung DSC Division erweitert ihr umfassendes Trainingsprogramm für Händler jetzt um Informationsfilme in türkischer Sprache. Dadurch erhalten türkisch-stämmige Verkäufer eine hilfreiche Unterstützung bei der Beratung ihrer Landsleute. Auch Endkunden profitieren direkt von der Neuheit, da die Schulungsfilme auch dem Onlinehandel zur Implementierung in die Onlineshops angeboten werden. Das interaktive Schulungsprogramm liefert nicht nur nützliches Wissen über die Kameraneuheiten, sondern stellt einzelne Funktionen auch visuell verständlich dar, so dass Händler und Kunde schnell einen Überblick über die Handhabung der Kameras bekommen. Mit diesem Konzept des Ethnomarketings geht Samsung neue Wege: Kaufkräftige Einwohner mit Migrationshintergrund werden gezielt angesprochen und können so als neue Kunden gewonnen werden.
Wachstumsmarkt ethnische Gruppen
„Junge Türken sind sehr technikaffin und kaufkräftig – eine starke Zielgruppe, die wir gerne für Samsung-Kameras begeistern möchten“, erklärt Ernst Thürnau, Marketingmanager Samsung DSC Division. „Wir wollen, dass sie sich mit der Marke wohl fühlen und sich mit ihr identifizieren. Da liegen die Muttersprache und eine anschauliche, audiovisuelle Darstellung der Kommunikationsmittel nahe.“ Aber auch Smalltalk, eine Handschlagsmentalität und Gastfreundschaft spielen für Türken neben fachlichen Faktoren eine wichtige Rolle am Point of Sale. Ethnische Kulturen in Deutschland sind ein attraktiver Wachstumsmarkt, deren Potential mehr und mehr wächst. Die türkische Volksgruppe hat dabei die meisten Mitglieder.
Kunden, die sich schnell und bequem über die Top-Features der einzelnen Kameramodelle informieren möchten, finden die Filme auf www.samsungcamera.de auf der jeweiligen Produktseite. So gibt es zum einen keine Sprachhindernisse, zum anderen entfällt das langwierige und zeitraubende Studieren von Datentabellen und Benutzerhandbüchern.

Volkswagen spricht türkisch, 17.06.2008, ethnomarketing-net

“Türkischstämmige Bürger in Deutschland haben eine hohe Kaufkraft und sind für uns von sehr großem Interesse”, sagt der Leiter der VW-Vertriebsregion West und Projektleiter Stefan Mecher. Deshalb macht Volkswagen jetzt Werbung in türkischer Sprache und wird bis zum Ende des Jahres 40 Verkäufer einstellen, die türkisch ebenso wie deutsch sprechen.

Nach einem Erfolgreichen Start des Projektes in Berlin und NRW wird das Projekt nun bundesweit auf Ballungszentren wie Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart ausgeweitet. Das sind Regionen, wo viele türkischstämmige Menschen Leben. Türkischstämmige in Deutschland – der Milliardenmarkt Allein die rund 3 Millionen türkischstämmigen Bewohner Deutschlands kaufen pro Jahr 31 Millionen Flaschen Haarshampoo, 28 Millionen Pakete Universalwaschmittel, 60 Millionen Flaschen Babynahrung und gar 300 Millionen Babywindeln, transportiert von 750.000 Autos, vor allem der Marken VW, Mercedes, BMW, Audi und Opel. Die Kaufkraft der Türken in Deutschland bewegt sich jährlich bei rund 18 Milliarden Euro.

“Die Sprache ist entscheidend. Die Sprache ist der Zugang zum Kunden” Sowohl in türkischen Zeitungen wie Hürriyet oder Sabah als auch im türkischen Fernsehen wie ATV oder Kanal D spricht Volkswagen mit ihrer Werbung türkisch. “Oft laufen die Beratungsgespräche dennoch in deutscher Sprache ab. Wichtig ist nur, dass die Kunden türkischer Herkunft merken: Dieses Unternehmen geht auf uns zu.”, so Stefan Mecher.