EKCON diversity-management

Marktvoraussetzungen

Die Türken stellen heute die größte Zuwanderergruppe in Deutschland dar. Sie wurden während der Wirtschaftswunderzeit als dringend benötigte Arbeitskräfte nach Deutschland geholt und leben bereits in der vierten Generation in Deutschland.

Mittlerweile sind es rund drei Millionen Menschen. Die Freundschaft zwischen beiden Nationen ist geschichtlich gewachsen und hat tiefe Wurzeln, die bis in 18. Jahrhundert zurückgehen. Das damalige Osmanische Reiche war nicht nur ein treuer Verbündeter, sondern auch ein gern gesehener, zahlungskräftiger Handelspartner.

Heute existieren insgesamt rund 750.000 türkische Haushalte in Deutschland. Die Haushaltsgröße beträgt im Durchschnitt 3 bis 4 Personen, wobei das durchschnittliche Nettoeinkommen pro Haushalt bei rund 2.000 Euro/Monat liegt. Etwa 35% der türkischen Haushalte gehören zur höher verdienenden Schicht mit über 2.000 Euro/Monat. Etwa 1.700 Euro werden für Konsum und Lebensunterhalt ausgegeben.

Mit schätzungsweise über 17 Milliarden Euro ist sie mit Abstand nicht nur die kaufkraftstärkste, sondern auch konsumfreudigste ausländische Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Hinzu kommt, dass die relativ großen Haushalte wie Multiplikatoren wirken, in denen der Konsum vervielfältigt wird. Das Durchschnittsalter beträgt ca. 34 Jahre. Die momentane durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Deutschland liegt bei rund 21 Jahren.

Die Kaufkraft der türkischstämmigen Zielgruppe ist für die Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Fast 80% der Türken in Deutschland bilden die konsumorientierte Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren. Das sind 5% der werberelevanten Gruppe in Deutschland. Trotz aller gegenteiligen Vermutungen ist sie eine sehr markenbewusste Zielgruppe, die aus nahezu allen Branchen immer stärker umworben wird. Mit diesem attraktiven Profil sind die Türken in Deutschland längst kein Geheimtip mehr, sondern eine beständige und begehrte Zielgruppe.